Ehrenamtlicher Helfer Sanitätsdienst, Malteser Stadtgliederung Frankfurt am Main
Am 23. März 2021 verstarb Wolfgang Roth, ein „Urgestein der Frankfurter Malteser“ im Alter von 76 Jahren. Sein Tod kam nicht gänzlich unerwartet und trifft uns dennoch sehr. Mit Wolfgang Roth verlieren wir einen treuen Malteser, der fast 60 Jahre verlässlich zur Stelle war, wenn eine helfende Hand gebraucht wurde.
Vater Anton Roth gab wohl seinerzeit das „Malteser-Gen“ an seinen Sohn weiter. Bereits mit 18 Jahren engagierte sich Wolfgang Roth bei den Maltesern und gestaltete den Neuaufbau des Hilfsdienstes in Frankfurt mit. Sein Herz schlug für Blaulicht: Neben den ersten Autobahn-Rettungsdiensten arbeitete er im Auslandsrückholdienst mit und leitete den Fuhrpark, werkelte oft selbst an den Autos und war auch manchmal auf eigene Kosten unterwegs.
In den 80er Jahren half er beim Aufbau einer neuen Malteser Dienststelle in Frankfurt und bei der Einrichtung der Landeszivildienstschule mit.
Sein Malteser-Herz schlug aber auch für die Wallfahrten des deutschen Lourdes Vereins in Köln. Er begleitete die Behinderten und Kranken nahezu jedes Jahr – mit seiner ihm eigenen Sorgfalt und Fürsorglichkeit.
Bis in den Ruhestand hinein betreute Wolfgang Roth als aktiver Sanitäter zahlreiche Großveranstaltungen, Messedienste und Feste, oftmals im Schichtdienst.
Wir sind froh, dass die Malteser für Wolfgang Roth nicht nur eine zweite Heimat sondern auch ein wichtiger Teil seines Lebens waren. Er war von Anfang an dabei und kannte auch die Zeiten als es lediglich einen VW – Bus gab und die Erste Hilfe -Kurse mit einer kleinen Handtasche veranstaltet wurden. Wolfgang Roth hat damals einen soliden Grundstein gelegt und war immer ein Fels in der Brandung für die Malteser Frankfurt.
Wir verlieren einen wertvollen Menschen und außergewöhnlichen Helfer.
Wir werden Wolfgang Roth nicht vergessen.
Annette Lehmann, Stadtbeauftragte
Florian Dernbach, Stadtgeschäftsführer
Ihre Gedanken (7)
Ich erfuhr erst heute aus der Malteser-Zeitung, die mich im Ausland erreichte, von Wolfgang’s Tod. Ich kann mich dem von Norbert Häger Geschriebenen nur anschliessen. Er war damals schon ein Fels, ein Urgestein der Malteser-Welt für mich, als ich als 17Jähriger in diese eintauchte. Wie Iracy weiter unten schreibt, war es auch seine liebenswet-brummelige Art, die immer aufbauend wirkte. Ein Geht Nicht – gabs nie, weder für Dienstpläne, noch für Mensch und Maschinen (z.B. Gabelstapler, Notstromaggregate oder Krankenwagen). Ich sehe ihn heute noch in den 80ern meinen Studenten-Audi mit der bloßen Hand wieder richten – blöder Begrenzungspfosten, Stoßstange wieder rauszerren, Pflaster drauf, wo ist das Problem? Er hatte auch oft seinen Spass an kleinen unscheinbaren Dingen oder Begebnissen, sei es mit besagter EH-Tasche über der Schulter auf dem Betriebssportfest, oder im Hoch-Lang bei einer ADAC-Auslandsfahrt.
Ich bin dankbar, dass ich ihn etliche Jahre begleiten durfte, und er mich. Danke, Wolfgang.
Mit Wolfgang verbinden mich viele gemeinsame Dienste für die Bürger in Frankfurt.
Er wird einen Ehrenplatz erhalten.
Der Herr sei mit ihm alle Zeit.
Joachim
Ein großer Malteser ist gegangen! RIP, Wolfgang Roth. Wir waren nicht immer einer Meinung in meiner Zeit als Beauftragter in Frankfurt. Aber immer brannte sein Herz für das Ehrenamt, immer war er zur Stelle, legendär seine Auftritte mit Banner bei der Fronleichnamsprozession.
In Gedanken bei seiner Frau und im Gebet verbunden.
Albrecht Croy
Wolfgang, vielen Dank das es dich hier gab! Immer für jeden zu jeder Zeit da. Jetzt hast du es geschafft, du bleibst in unseren Gedanken. 😪
Lieber Wolfgang,
ich trauere nicht nur um einen langjährigen und geschätzen Kollegen, sondern auch um den Menschen, der mich bei meinen ersten Schritten bei den Frankfurter Maltesern an die Hand genommen und sicher geführt hat.
Ohne dein herausragendes Engagement, deine Begeisterung für die Arbeit der Malteser und deine Unterstützung hätten wir (und ich persönlich) sicherlich nicht das erreicht, was heute besteht.
Vergelt´s Gott und danke, dass Du mich begleitet hast.
In stiller Trauer und im Gebet verbunden
Norbert Häger
Lieber Wolfgang,
Ruhe in Frieden. Du warst und bist der beste und freundlichste Kollege/Freund gewesen. Haben gerne mit Dir Dienste gemacht.
Inge und Bernd Gaida
Malteser Potsdam
Die Malteser Garde wird Wolfgang Roth sehr vermissen, denn auch da war er präsent mit seiner liebenswerten, brummeligen Art.
Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Christel, für die wir von ganzem Herzen Kraft und Trost erbeten.
Iracy de Almeida Cardia
Koordinatorin Malteser Garde