Alexander Pfadenhauer

Mit großer Trauer nehmen die Malteser in Nürnberg Abschied von Alexander Pfadenhauer, der am 20. Februar 2025 im Alter von nur 54 Jahren gestorben ist. Seit seiner Berufung am 12. Oktober 2008 durch den damaligen Diözesanleiter Dr. Helmut Täuber prägte er als Stadtbeauftragter der Gliederung Nürnberg das Engagement der Malteser. Bis zum 1. Mai 2023 stand er als verlässlicher und kompetenter Ansprechpartner bei allen juristischen Fragen – insbesondere im Insolvenzrecht – im Dienste unserer Organisation, bevor er sein Amt an Prof. Christian Bauer übergab.

Alexander Pfadenhauer war nicht nur ein versierter Jurist, sondern auch ein Mann, der mit seiner ruhigen und freundlichen Art Menschen zusammenführte. Sein langjähriges ehrenamtliches Engagement zeigte sich bereits in seiner Tätigkeit als CSU-Stadtrat in Nürnberg von 1996 bis 2008. Sein umfassendes Netzwerk, das er als ehemaliger Stadtrat aufgebaut hatte, nutzte er mit großem Geschick, um bei den Maltesern Lösungen zu finden – sei es in finanziellen Fragestellungen oder in organisatorischen Herausforderungen. Viele Mitglieder schätzten seinen pragmatischen Stil: Wo Probleme auftraten, suchte er nie nach Ausreden, sondern fand stets einen Weg, sie zu meistern.

Auch in regelmäßigen Sitzungen bewies er, dass Zuhören und kollegiale Zusammenarbeit zentrale Elemente seines Wirkens waren. Seine Großzügigkeit, sein unermüdlicher Einsatz und sein offenes Ohr für jedes Anliegen haben nicht nur die Arbeit in Nürnberg bereichert, sondern auch das Herz der Gemeinschaft berührt – insbesondere in seiner geliebten Heimat, dem Nürnberger Süden.

Wir danken Alexander Pfadenhauer für sein außerordentliches Engagement, seine Herzlichkeit und die vielen positiven Impulse, die er in unsere Organisation und in die Gesellschaft eingebracht hat. Sein Wirken wird uns immer in Erinnerung bleiben. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden und allen, die das Glück hatten, ihn persönlich zu kennen.

Schreiben Sie Ihre Gedanken hier

Innerhalb der großen Malteser Gemeinschaft ist es wichtig füreinander wertschätzend da zu sein. Dies möchten wir als Christen auch über den Tod hinaus tun, wenn wir hier digital zusammenrücken und an die Malteser erinnern, die unseren Verbund prägten und die nun verstorben sind. Wir möchten Ihnen hier Raum bieten, um Ihre Trauer und Ihr Beileid verbunden im Gebet und mit lieben Gedanken auszudrücken.

Wenn Sie niemanden haben, mit dem Sie über Ihre Trauer und Sorgen sprechen können, stehen Ihnen die Seelsorgerinnen und Seelsorger der Telefonseelsorge zur Verfügung. Sie erreichen die Telefonseelsorge unter 0800-1110111. Ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende der Malteser können für ein vertrauliches Gespräch über die Telefonische Seelsorge für Malteser Kontakt mit erfahrenen Seelsorgerinnen und Seelsorgern aufnehmen. Natürlich können Sie zu den Malteser-Seelsorgerinnen und -Seelsorgern auch vor Ort über die Beauftragten oder Geschäftsführer Kontakt aufnehmen.